Die Marktgemeinde Michelhausen liegt am Schnittpunkt von Tullnerfeld und Wienerwald. Durch den Hackfruchtanbau in den Hanglagen und die immer häufiger auftretenden Starkregenereignisse kommt es immer öfter zu Bodenerosion und Abschwemmung der Erde bis in die am Hangfuß liegenden Ortschaften und in das Kanalsystem. Auch aus dem Siedlungsgebiet kommt durch die steigende Bodenversiegelung bei konventioneller Entwässerung immer mehr Regenwasser zur Kläranlage. Häufige Überläufe von Mischwasser in die Vorfluter sind die Folge.

Räumungen, Reparaturen, die Anlage von Rückhaltebecken und die Überlastung des Kanalsystems schlagen sich im Gemeindebudget zu Buche.

Dass eine erfolgreiche Problemlösung, das Verständnis für die Situation aller Beteiligten voraussetzt und nur durch einen intensiven Austausch erreicht werden kann, war der Ausgangspunkt des Projektes. Es sollte jeder/jede seinen/ihren Anteil an der komplexen Problematik wahrnehmen, von den Einfamilienhausbesitzern über den Landwirt zur Gemeinde und den zuständigen Landesabteilungen.

Ziel des Projektes war es, gemeinsam mit ExpertInnen und der Bevölkerung und speziell mit der Gruppe der Landwirte eine tragfähige Grundlage für einen nachhaltigen Umgang mit Boden und Wasser in der Gemeinde Michelhausen zu erarbeiten.

Nachhaltiger Umgang mit Boden und Wasser in der Gemeinde Michelhausen
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