DI Matthias Zawichowski wurde von der Energie- und Umweltagentur des Landes Niederösterreich als Fachreferent zum Speicherfrühstück für Gemeinden eingeladen. Im Mittelpunkt seines Beitrags steht die Frage, wie Großspeicherprojekte im Interesse der Standortgemeinden geplant und umgesetzt werden können.
Unter dem Titel „Energie speichern für morgen“ findet am 21. Oktober 2026 im Haus der Digitalisierung in Tulln das Speicherfrühstück für niederösterreichische Gemeinden statt. Die Veranstaltung wird von LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf eröffnet und bringt Fachleute aus den Bereichen Recht, Stromnetze, Gemeindeberatung und Projektumsetzung zusammen.
DI Matthias Zawichowski gestaltet den Programmpunkt:
Erneuerbare Energie & Gemeinden – Großprojekte im Bürger:inneninteresse
Großbatteriespeicher entwickeln sich zu einem wichtigen Bestandteil des Energiesystems. Gleichzeitig stellen sie Gemeinden vor neue räumliche, rechtliche, wirtschaftliche und politische Aufgaben. Kommunen müssen geeignete Standorte beurteilen, unterschiedliche Investorenangebote vergleichen, öffentliche Interessen sichern und nachvollziehbare Rahmenbedingungen für Bevölkerung und Projektwerber schaffen.
Die Einladung von Matthias Zawichowski als Fachreferent unterstreicht die wachsende Anerkennung von im-plan-tat als spezialisiertem Ansprechpartner für Gemeinden im Bereich Großbatteriespeicher. Das Unternehmen begleitet bereits mehrere Kommunen bei der räumlichen Steuerung, Bewertung und Vorbereitung konkreter Speicherprojekte.
Die Tätigkeit reicht dabei deutlich über die technische Betrachtung hinaus. Im Mittelpunkt stehen insbesondere:
- die Entwicklung kommunaler Standortkriterien,
- die raumplanerische und energiewirtschaftliche Beurteilung von Speicherprojekten,
- der Vergleich unterschiedlicher Investor:innenmodelle,
- die Ausarbeitung von Kooperations- und Gestattungsvereinbarungen,
- die Sicherung eines angemessenen Nutzens für Gemeinde und Bevölkerung,
- die Abstimmung mit Netzbetreibern, Behörden und Projektentwickler:innen sowie
- die transparente Vorbereitung politischer Entscheidungen.
„Großspeicher können einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende leisten. Für Gemeinden ist aber entscheidend, dass solche Projekte nicht nur technisch funktionieren, sondern auch räumlich verträglich, wirtschaftlich ausgewogen und im öffentlichen Interesse gestaltet werden“, betont Matthias Zawichowski.
Beim Speicherfrühstück wird anhand konkreter kommunaler Erfahrungen gezeigt, wie Gemeinden ihre Interessen frühzeitig definieren, Projekte aktiv steuern und verlässliche Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung schaffen können.
Termin: Mittwoch, 21. Oktober 2026, 9:00 bis 12:00 Uhr
Ort: Haus der Digitalisierung, Konrad-Lorenz-Straße 10, 3430 Tulln an der Donau
Anmeldung: bis 14. Oktober 2026
Programm und Einladung zum Speicherfrühstück
Zur Anmeldung bei der Energie- und Umweltagentur NÖ
