Wie sehen die Mobilität und Energieversorgung von morgen aus? Diese Fragen standen im Mittelpunkt von den zwei Veranstaltungen im Rahmen des Projekts Carsharing 2.0, die am 20. April in Henndorf und am 21. April in Fuschl am See stattfanden.

Fachlicher Austausch und praxisnahe Einblicke in Henndorf

Rund 30 interessierte Teilnehmer:innen folgten der Einladung in die Wallerseehalle in Henndorf. Den Auftakt bildeten drei Fachvorträge, die eindrucksvoll zeigten, wie eng Energie- und Mobilitätswende miteinander verknüpft sind.
So wurde unter anderem beleuchtet, wie E-Autos künftig nicht nur Fortbewegungsmittel, sondern auch flexible Stromspeicher sein können – etwa durch bidirektionales Laden. Ebenso wurden erfolgreiche Modelle des Teilens von Strom und Fahrzeugen vorgestellt, die bereits heute neue Wege im Umgang mit Ressourcen aufzeigen.

Ein besonderes Highlight war die anschließende Demonstration: Vor Ort konnten die Besucher:innen erleben, wie ein E-Auto tatsächlich als Stromquelle genutzt wird.

©im-plan-tat

Praxisnahe Einblicke in Fuschl am See

Am darauffolgenden Tag wurde das Thema in Fuschl am See weiter vertieft. Im Zentrum stand erneut die praktische Anwendung: Bei einer Demonstration wurde gezeigt, wie Elektrofahrzeuge als mobile Stromspeicher eingesetzt werden können und welchen Beitrag sie zur Energiewende leisten.

Die Veranstaltung bot zudem Raum für Diskussionen rund um innovative Nutzungskonzepte – von der gemeinsamen Nutzung von Energie bis hin zu neuen Ansätzen im Wohnbau.

©Renate Brandner-Weiß

Ideenwerkstätten als Motor für die Weiterentwicklung

Weiters fanden dazu am 21. April vier Ideenwerkstätten mit regionalen Stakeholder:innen statt. Im Rahmen des Projekts Carsharing 2.0 wurde intensiv an der Weiterentwicklung von Carsharing-Angeboten im ländlichen Raum gearbeitet.

Der Austausch war geprägt von unterschiedlichen Perspektiven, praxisnahen Erfahrungen und einem gemeinsamen Ziel: nachhaltige, innovative und alltagstaugliche Mobilitätslösungen in ländlichen Regionen.

Fazit

Die beiden Veranstaltungstage haben eindrucksvoll gezeigt, dass die Zukunft von Energie und Mobilität im Zusammenspiel liegt. „Nutzen statt besitzen“ ist dabei weit mehr als ein Schlagwort – es ist ein konkreter Ansatz, der bereits heute funktioniert und enormes Potenzial für den ländlichen Raum bietet.

Ein großer Dank gilt allen Teilnehmer:innen und Mitwirkenden für den engagierten Austausch und die wertvollen Impulse!

Das „K&E“ Vorbildprojekt – Energie- und Mobilitätsarmut – Carsharing 2.0“ wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Klima- und Energie-Modellregionen“ durchgeführt.

Nachlese: „Nutzen statt besitzen – die Zukunft von Energie und Mobilität“